Auch wenn man im wahren Leben noch nie die Möglichkeit hatte einen echten Lügendetektor zu sehen, weiß man wie man sich da benehmen soll und was alles so ein Gerät mit dem Schicksal der befragten Person anstellen kann. Doch lass uns mal sehen, worauf basieren sich die Ergebnisse dieses Gerätes und wie werden diese “Beweise” von der Justiz empfängt.
Wie es funktioniert
Atem, Herzschlag und die Durchblutung der Glieder sind die Teile des menschlichen Körpers, die unter der Beobachtung des Lügendetektors stehen. Eine Manschette misst den Blutdruck, ein dehnungsfähiger Schlauch die Atembewegungen und Sensoren auf der Haut achten auf die Feutigkeitswerte der Haut. All das nur deshalb, weil man der Meinung ist, die Absicht zum Lügen hätte einen großen Einfluss auf dem Nervensystem, der dann alle andere Körperfunktionen beeinflusst.
Im Gegensatz zu den großen Massen, sind sich die Ärzte und Wissenschaftler mit der Tatsache, dass hier keine Lügen, sondern menschliche Körperfunktionen abgemessen werden, natürlich im Klaren, deshalb nennen sie dieses Gerät auch nicht “Lügendetekor”, sondern “Polygraph”, also einen Vielschreibern.
Kleine Unvollkommenheiten
Auf die Fragen sollte man schnell und ruhig antworten, dann besteht kein Zweifel mehr dass man unschuldig ist. Beim Lügen kommt es zu einem minimalen Zwischenfall im menschlichen Gehirn. Auf der Frage möchte man automatisch der Wahrheit entsprechend antworten, dennoch mischt sich der Verstand ein, und transformiert die Information in eine Lüge. Diese Einmischung und Veränderung der Aussage haben als Folge erhöhte Herzschläge, schnelleres Atem und schwitzende Hände.
Doch es ist kein Geheimnis mehr, dass man mit genug Übung dieses Benehmen im Griff haben kann. Damit steht einer Manipulation nichts mehr im Wege. Auf der anderen Seite findet man die Personen, die immer sehr misstrauisch, gestresst und unruhig sind. Bei diesen könnten die Werte auch falsche Indizien zeigen, da die Befragten nicht lügen, sondern nur unruhig sind.
Aus diesen Gründen sehen viele Richter und Anwälte in dem Polygraph eine untaugliche Methode, die nicht immer die Wahrheit wiederspiegeln kann. Deshalb sei der klassische Lügendetekor auf dem Gebiet der Justiz weniger in Anspruch genommen.
Technische Beihilfe

